Über mich

Moin, ich bin Chantal!

Ich bin die Frau hinter Snutenfudder und lebe mit meinen Labradorhündinnen Nala und July im wunderschönen Norden. Wenn ich nicht gerade mit den Mädels unterwegs bin, lerne ich für mein Studium, arbeite ich, schreibe einen neuen Beitrag für Instagram, lese ich ein Fachbuch über Hundeernährung, höre mir einen spannenden Vortrag an oder berechne neue Rationen.

So entstand Snutenfudder:

Angefangen hat alles nicht mit dem Plan, einmal Ernährungsberaterin zu werden. 2023 haben wir Yula an den Krebs verloren. Ihr Tod hat vieles verändert und war letztendlich der Auslöser dafür, dass ich mich überhaupt intensiver mit der Ernährung meiner Hunde beschäftigt habe.

Wir sind damals beim BARF gelandet. Als July als Welpe bei uns einzog, wurde auch sie von Anfang an gebarft. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto größer wurde mein Interesse. Ich wollte nicht mehr nur wissen, was in den Napf kommt, sondern auch warum und was im Körper des Hundes eigentlich passiert.

Dann zeigte Nala epileptiforme Anfälle. Das hat mein Interesse an der Ernährung nochmal deutlich verstärkt und schließlich dazu geführt, dass ich für meine Mädels eine Ausbildung an der THP Schule begonnen habe. Während dieser Ausbildung habe ich mich intensiv mit der Ernährung gesunder und kranker Hunde beschäftigt.

Mitten im Modul für erkrankte Hunde traten bei Nala plötzlich starke Magen- und Verdauungsprobleme auf. Als ob sie mein theoretisches Wissen direkt in der Praxis testen wollte. Plötzlich war das Thema Ernährung für mich nicht mehr nur interessant, sondern ein ganz konkreter Teil unseres Alltags. Die Sorgen waren groß. Eine Fütterung von BARF, was bei ihr lange gut funktioniert hatte, war auf einmal nicht mehr möglich.

Ich habe daraufhin weitere Webinare besucht, unzählige Fachbücher gelesen und mich immer tiefer in die verschiedenen Möglichkeiten der Hundeernährung eingearbeitet. Irgendwann war für mich klar, dass ich mein Wissen noch weiter vertiefen möchte. Deshalb habe ich zusätzlich eine weitere, tierärztlich zertifizierte Ausbildung bei der Futtertierärztin begonnen. Dort ging es nicht nur um BARF, sondern auch um gekochte Rationen, Nassfutter, Trockenfutter, Mischration und und und… Kurz gesagt: ich habe allerhand verschiedene Möglichkeiten kennengelernt, einen Hund bedarfsgerecht zu ernähren.

Mittlerweile geht es Nala zum Glück wieder deutlich besser. Ich bin sehr erleichtert! Die Futterumstellung und Darmtherapie haben ihr sehr geholfen. Die Anfälle werden uns jedoch weiterhin begleiten und sie wird wohl immer sehr empfindlich bleiben, was die Verdauung angeht. Aber endlich tobt sie wieder und hat ihre Lebensfreude zurück. Genau dieses Gefühl der Erleichterung möchte ich gerne weitergeben.

Meine Ziele

Ich möchte gesunde und kranke Hunde bei ihrer Ernährung unterstützen und ihren Besitzern dabei helfen, sich im Futterdschungel besser zurechtzufinden. Für mich gibt es nicht die eine richtige Fütterungsform. Was für den einen Hund wunderbar funktioniert, kann für den nächsten völlig ungeeignet sein. Wir schauen gemeinsam, was zu euch passt.

Individuelle Ernährungspläne

Eine gute Ernährung sollte für mich mehrere Dinge miteinander verbinden: Sie sollte verträglich sowie bedarfsdeckend sein und dem Hund schmecken. Gleichzeitig muss sie für den Halter im Alltag umsetzbar sein. Bei einem kranken Hund oder unter besonderen Voraussetzungen sollte natürlich auch die jeweilige Erkrankung sowie die individuelle Situation berücksichtigt werden. Denn was bringt die theoretisch perfekte Ration, wenn der Hund sie nicht verträgt, nicht fressen möchte oder sie im Alltag einfach nicht umsetzbar ist?

Meine Herzensangelegenheit

Durch Nala weiß ich selbst, wie viele Fragen und Sorgen entstehen können, wenn der eigene Hund krank ist. Die Liebe für unsere Vierbeiner ist riesig und man möchte alles richtig machen. Wird aber gleichzeitig von Informationen, Empfehlungen und unterschiedlichen Meinungen geradezu erschlagen, insbesondere in den Sozialen Medien. Ich möchte Zusammenhänge verständlich erklären und dir dabei helfen, deinen Hund und seine Ernährung besser zu verstehen. Für mich ist ein Hund nicht einfach nur eine Diagnose. Ich betrachte den Hund als Ganzes. Und wahrscheinlich ist genau das auch der Grund, warum ich mich so gerne tief in Themen einarbeite. Wenn mich etwas interessiert, möchte ich nicht nur wissen, was man macht. Ich möchte verstehen, warum und wie alles miteinander zusammenhängt.